logo

Geschichte

Geschichte

1997

Die Eisen- und Stahlproduktion in Belval wird endgültig stillgelegt

2002

Der Fonds Belval wird geschaffen, um die „Cité des Sciences“ zu errichten
(600 Millionen Euro für die Konversion eines Industriegeländes von 500 Hektar)

2003

Die Universität Luxemburg wird gegründet;
die Bibliothek der Universität besteht aus vier verschiedenen Bibliotheken auf drei Campus
(Walferdange, Limpertsberg, Kirchberg)

2005

Es wird entschieden, Belval zum Hauptcampus der Universität zu machen

2006

Das Projekt der „Maison du Livre“ wird gestartet
(später: Luxembourg Learning Centre)

2015

Erstes akademisches Jahr der Universität Luxemburg in Belval –
die Campusbibliothek BiblioLab wird eröffnet, während die Bibliothek in Walferdingen infolge der Auflösung des dortigen Campus schließt

2018

Das Luxembourg Learning Centre wird eröffnet

Title of the image box

Integer posuere erat a ante venenatis dapibus posuere velit aliquet. Cras mattis consectetur purus sit amet fermentum.

Die Universität Luxemburg entstand im Jahr 2003, als die drei einstigen Hochschulinstitute in Walferdingen, Limpertsberg und Kirchberg vereint wurden. Die unabhängigen, in und um Luxemburg-Stadt verstreuten Bibliotheken der Vorgängerinstitute wurden zur „Bibliothèque de l’Université du Luxembourg“ (BUL) zusammengeschlossen. Ihre unterschiedlichen Geschäftsgänge und Methoden wurden angeglichen, während gleichzeitig die doppelte Herausforderung zu meistern war, eine immer weiter wachsende Universität zu versorgen und angesichts der immensen Umwälzungen der „digitalen Revolution“ auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Ferner entschied die luxemburgische Regierung im Jahr 2005, die drei Campus der Universität aus Luxemburg-Stadt im Süden des Landes Luxemburgs nahe der französischen Grenze zu vereinen und zwar in Esch-sur-Alzette im Ortsteil Belval. Folglich mussten sich die drei Bibliotheken darauf vorbereiten zu fusionieren und in den Süden umzuziehen.

Belval, eine von der Stahlindustrie hinterlassene Industriebrache, wurde vom kurz zuvor von der luxemburgischen Regierung geschaffenen Fonds Belval in die „Cité des Sciences“ verwandelt. Neben der Universität sollte die Cité des Sciences Büros, Wohnungen, Geschäfte und kulturelle Einrichtungen wie Kinos und die Rockhal aufnehmen, der derzeit größte Konzertsaal Luxemburgs.

In diesem Kontext öffnete die Universität Luxemburg im Jahr 2015 ihre Pforten und nach und nach zogen Fachbereiche und Institute von ihren alten Standorten auf den gemeinsamen Campus. Die Universitätsbibliothek tat es ihnen im September 2018 mit der Eröffnung des neuen Luxembourg Learning Centre (LLC) gleich.

Den ersten Schritt nach Belval wagte die Bibliothek bereits im Jahr 2015, als der Standort in Walferdingen zusammen mit dem dortigen Campus geschlossen und im Untergeschoss der „Maison des Sciences Humaines“ die Experimental-Bibliothek BiblioLab auf dem Campus Belval eröffnet wurde. BiblioLab wurde mit bunten Möbeln sowie neuen digitalen Services ausgestattet und trug zur Feinabstimmung der Planungen für das neue Learning Centre bei, indem in seinen Räumen neue Service-Angebote und verschiedene Einrichtungsformen getestet werden konnten.

Als im Jahr 2006 die Planungen für das LLC mit einer Sitzung von Vertretern des Fonds Belval, der Universität Luxemburg und den Architekten des Büros Valentiny HVP, die die Ausschreibung gewonnen hatten, begannen, wurde entschieden, dass die zukünftigen Räume der bis dahin „Maison du Livre“ genannten Einrichtung in der einstigen „Möllerei“ untergebracht würden. Ursprünglich diente das Gebäude dazu, Koks mit Zusätzen zu vermischen, um mit diesem Gemisch die Hochöfen der Stahlhütte zu befeuern. Die 1912 erbaute und 1965 renovierte „Möllerei“ erstreckte sich auf 170 m Länge. Nur 110 m von diesen wurden umgestaltet, um das LLC aufzunehmen, während der Rest des Gebäudes in seinem Zustand aus dem Jahr 1997 erhalten blieb, als die Hochöfen und die „Möllerei“ geschlossen wurden.

In den zwölf Jahren seit Projektbeginn im Jahr 2006, wuchs die Universität mit rasanter Geschwindigkeit und die Bibliothek musste mit diesem Wachstum Schritt halten. Trotz der geringen Zahl an Mitarbeitern, die das Projekt insbesondere in den Jahren vor der Eröffnung begleiteten, konnte das Luxembourg Learning Centre am 12.09.2018 den Betrieb aufnehmen - vor allem dank des außerordentlichen Engagements aller beteiligten Personen und Organisationen. Der Geist, der in den zwölf Jahren der Planungs- und Bauphase bei den Hunderten von Diskussionen zwischen den Beteiligten herrschte, wird auch im Luxembourg Learning Centre wehen: offen – innovativ – inspirierend.

Title of the image box

Integer posuere erat a ante venenatis dapibus posuere velit aliquet. Cras mattis consectetur purus sit amet fermentum.